Filterplatten

Filterplatten

Im Stammwerk in Hagen produziert Putsch® bereits seit vielen Jahrzehnten Filterpressen und kennt sich mit Filterplatten für deren Betrieb aus. Dabei bietet Putsch® das volle Filterplatten-Programm für jede Art von Filterpressen an - auch für Fremdfabrikate. Ganz gleich, ob es um den Austausch einzelner alter Filterplatten geht, das Plattenpaket erweitert werden soll oder eine Komplettumrüstung auf Filterplatten von Putsch® angestrebt wird.

Beschreibung

Allgemeines

Filterplatten in robuster Ausführung aus Kunststoffen werden im Pressgussverfahren hergestellt. Dabei wird der Kunststoff geschmolzen und in Hochdruckformen verdichtet. Nur so erhält man eine langlebige Filterplatte, die in einer Filterpresse den hohen Anpressdruck des Zylinders aushalten kann.

Die Kanäle und Löcher werden anschließend durch mechanische Bearbeitung geschaffen.

Im Abwasser- und Umweltbereich sowie in der Chemie werden bevorzugt nicht-korrosive Materialien wie Polypropylen oder PVDF (besonders chemisch inert) verwendet. Qualitativ hochwertig und fachgerecht hergestellt sind die Oberflächen der Platten glatt und lassen sich leicht zum Beispiel mit einem Hochdruckstrahler reinigen.

Die Filterplatten müssen die Filtertücher tragen, die Suspension einleiten und das Filtrat ableiten sowie untereinander abdichten. Verfahrensbedingungen wie Druck, Chemikalien und hohen Temperaturen müssen sie standhalten. Alle diese Funktionen können Filterplatten nur bei entsprechend hoher Qualität erfüllen.

Im Betrieb werden die Filterplatten durch einen Zylinder zusammengeschoben und bewegen sich auf den Holmen der Filterpresse. Zwei Filterplatten bilden das Kammervolumen für den abzufiltrierenden Feststoff im Plattenpaket (zusammen geschobene Filterplatten) der Filterpresse.

Materialien

Am häufigsten werden Filterplatten aus Polypropylen in Filterpressen eingesetzt. Aber es steht eine Auswahl für z.B. bestimmte Chemikalien (z. B. PVDF) oder hohe Temperaturen (z.B. Nylon®) zur Auswahl. Putsch® berät bei konkreten Anfragen, welches Material die beste Lösung für haltbare Filterplatten zu wählen ist.

Passgenauigkeit

Besonders wichtig bei Filtertüchern ist, dass sie komplett an der Platte anliegen und sich gegenseitig im Plattenpaket nach außen abdichten. Putsch® legt bei seinen Filterplatten besonderen Wert auf z. B. Formstabilität und Strapazierfähigkeit des Materials und unterscheidet sich so qualitativ von vielen Mitbewerbern. Schließlich müssen die Filterplatten unter den extremen Bedingungen wie Anpressdruck in der Filterpresse lange halten und etliche Zyklen überstehen.

Produktvarianten

Im Betrieb werden die Filterplatten durch einen Zylinder zusammengeschoben und bewegen sich auf den Holmen der Filterpresse. Zwei Filterplatten bilden das Kammervolumen für den abzufiltrierenden Feststoff im Plattenpaket (zusammen geschobene Filterplatten) der Filterpresse. Es stehen Kammerplatten mit verschiedenen Kammertiefen für entsprechende Kammervolumen zur Auswahl.

Bei offenen Filterplatten tritt das Filtrat seitlich aus jeder Kammer aus, wird über eine Rinne gesammelt und an der Filterpresse abgeleitet. Der Betreiber kann am Filtrat das Filterergebnis (Trübe) ablesen und hat so die Kontrolle über den Ablauf der Filtration pro Kammer.

Bei geschlossenen Filterplatten wird das Filtrat über interne Kanäle der Filterplatten in ein Auslaufrohr geleitet Diese Bauform ist besonders gebräuchlich bei emissionsreichen Verfahren und dem Einsatz gesundheitsgefährdender Stoffe.

Die Bohrung in der Filterplatte für die Suspension kann an einer Ecke sein (Eckeinlauf) oder mittig (Zentraleinlauf).

Jede Filterplatte hat Griffe, die auf den Holmen der Filterpresse gleiten. Hier sind Angaben über die Maße und über das Profil der Holme wichtig, um die idealen Laufeigenschaften zu bekommen.

Je nach verwendeter Filterpresse gibt es die jeweiligen Filterplatten in verschiedenen Formaten. Bei großen Ausführungen sind Nocken auf den Filterplatten, um bei der Druckübertragung die Stabilität der Platten zu gewährleisten.

Die erste Filterplatte im Plattenpaket ist die Kopfplatte. In der Regel ist hier die eine Seite eben und nur auf der anderen Seite eine Kammertiefe für den Filterkuchen vorhanden. Die letzte Platte ist die Endplatte, die ebenfalls nur für einen einseitigen Filterkuchen ausgelegt ist.

Neben den Kammerpressen gibt es Membranfilterpressen. Die Membranplatten sitzen im Plattenpaket und haben eine ausdehnbare Schicht aus Hartgummi oder Kunststoff, um den Filterkuchen in der Kammer zu pressen. Der Vorteil liegt darin, dass der Betriebszyklus der Filterpresse kürzer gefasst werden kann. Der Betreiber bestimmt das Ende der Filtration damit selbst und wartet nicht erst, bis die Kammer vom Feststoff gefüllt ist und der Pressmodus der Filterpresse einsetzt.

Bei tropffreien Filterplatten dichtet eine umlaufende Dichtung die Filterkammer ab. Spezielle Filtertücher werden in die passgenaue Nut eingesetzt.

Außerdem gibt es viele andere spezielle Filterplatten wie Wasch-Platten usw.

Putsch® verfügt über ein Expertenteam, dass sich mit sämtlichen Arten und Ausführungen von Filterplatten auskennt, auf Ihre Sonderwünsche eingeht und Sie entsprechend kompetent bei der Wahl der richtigen Filterplatte beraten kann. In der Regel findet Putsch® bereits auf Basis einer Zeichnung oder eines Musters die beste Filterplattenlösung.

Reinigung

Die glatten Oberflächen und saubere mechanische Verarbeitung z. B. der Schweißstellen und Senkungen ermöglicht eine schnelle und gründliche Reinigung der Putsch® Filterplatten.

Zubehör

Zubehör

Putsch® bietet verschiedene Schaber zum Reinigen der Filterplatten und Filtertücher - aus unterschiedlichen Materialien und in verschiedenen Härten.

Technische Daten

Technische Daten

Filterplatten
Material Polypropylen (Standard); PVDF (Option); Nylon®
Filterplattengröße 250 mm bis 1500 mm Kantenlänge (weitere auf Anfrage)
max. Betriebstemperatur für Polypropylen 80 °C bei max. 8 bar Filtrationsdruck bzw. 40 °C bei max. 15 bar Filtrationsdruck
Anwendungsbeispiele galvanische und kommunale Abwässer, Chemie.